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Sperlingskauz (Glaudidium passerinum)


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Verbreitung und Lebensraum
Das Vorkommen des Sperlingskauzes als Bewohner der borealen Nadelwälder ist in Baden-Württemberg auf den Schwarzwald und mit einem kleinen Randvorkommen der Alpenpopulation auf das württembergische Allgäu beschränkt. Er bevorzugt weiträumige Altholzbestände mit vorherrschend Nadelholz: naturnahe, vielschichtige Fi-Ta-Bu-Wälder und Fi-Ta-Kie-Wälder. Er nutzt fast ausschließlich Buntspechthöhlen zur Brut. Nistkästen werden weniger angenommen.

Bestandsentwicklung
Der Sperlingskauz war vermutlich bis in die 1950er Jahre weit verbreitet. Danach setzte ein starker Rückgang ein, mit einem Tiefpunkt in den 1960er Jahren. 1968-69 wurden etwa 30 Sperlingskäuze im Ostschwarzwald ausgewildert. Jedoch erst ab Mitte der 1980er Jahre erfolgt eine Zunahme des Bestandes.

Ernährung
Besteht hauptsächlich aus Kleinsäugern und Kleinvögeln (bis Drosselgröße).

Schutzstatus

  • Nicht jagdbare Art
  • Rote Liste Baden-Württemberg: Kategorie 2, d.h. stark gefährdet
  • Berner Konvention: streng geschützte Art
  • Bundesnaturschutzgesetz BNatSchG: vom Aussterben bedrohte Art
  • Bundesartenschutzverordnung BArtSchV: besonders geschützt
  • Europäische Artenschutzverordnung (EG) Nr. 338/79 – Anhang A
  • EG-Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG): Anhang I (mit 1. Änderung: Richtlinie 79/49/EG)